Wohnen im Alter:

Ambient Assisted Living AAL

Es ist unausweichlich: eines Tages werden wir alle alt. Da ist man vielleicht nicht mehr so gut zu Fuss unterwegs. Da kann man sich Dinge vielleicht nicht mehr so gut merken. Da ist man vielleicht auf externe Hilfe angewiesen. In dieser Lebensphase ist es schön, wenn einen das eigene Zuhause bestmöglich unterstützen kann.  Dank Smart Home ist dies möglich. Das Zauberwort oder der Fachbegriff für technisch unterstütztes Wohnen im Alter heisst Ambient Assisted Living. Renomation realisiert immer öfter Projekte für altersgerechtes selbstbestimmtes Wohnen mit Hilfe von Smart Home Systemen. Ziel ist, dass Personen bis ins hohe Alter in Ihrem Zuhause wohnen bleiben können und nicht in ein betreutes Wohnheim ziehen müssen. Anbei sind einige Beispiele aufgeführt, was mit Ambient Assisted Living genau gemeint ist.

aal-schalter-druckEinfachheit

Was auch immer für Technik installiert wird im Hause von älteren Bewohnern, die Technik sollte sich den Bewohnern anpassen und nicht umgekehrt. Das Ziel ist: Besser leben im Alter durch Technik. Hierbei wird speziell der Fokus auf die Bedienbarkeit gelegt. Ein Smart Home kann hier sehr gut unterstützen, indem man zum Beispiel nicht zwanzig Taster hat, um die einzelnen Storen abzusenken und wieder hochzufahren. Stattdessen kann man beim Aufstehen einfach auf den Taster „Storen Morgen“ und am Abend auf den Taster „Storen Abend“ drücken. Vor dem Schlafen gehen drückt man den „zu Bett gehen“-Taster.

Mobilität

Im Alter ist die Mobilität vielfach eingeschränkt. Man überlegt sich zweimal, ob man jetzt wirklich aufstehen und das Licht etwas herunterdimmen soll. Wir haben Kunden, die nicht mehr so mobil sind und daher die ganze Wohnung sitzend vom Wohnzimmer aus auf ihrem iPad steuern. Mit Ambient Assisted Living kann auch vieles automatisiert werden: zum Beispiel wird dort, wo man sich aufhält, automatisch das Licht hochgedimmt, wenn es dunkel wird.

Vergesslichkeit

Bekanntlich lässt auch das Gedächtnis etwas nach im Alter und man wird vergesslich. Ambient Assisted Living unterstützt ambient-assisted-livinghierbei die Bewohner auf verschiedene Weise: Indem in leeren Räumen Lichter gelöscht werden. Indem beim Haus verlassen, über Lautsprecher gemeldet wird, dass noch ein Fenster offen steht. Indem Erinnerungen an regelmässige Tätigkeiten über Audio ausgegeben werden können. Oder indem viele Funktionen wie Lüftung, Storen und Temperatur automatisch auf Zeit geschaltet werden können.

Sicherheit

Ein wichtiges Thema ist die Sicherheit im Alter. Ambient Assisted Living geht dabei weit über eine klassische Alarmanlage hinaus. Neben der Einbruchsicherheit, kann das Haus auch vor allfälligem Wohnungsbrand oder Wasserschaden geschützt werden. Zudem kann das Smart Home falls gewünscht eine Betreuungsperson alarmieren, wenn ein Verdacht auf eine Notlage besteht. Dies könnte der Fall sein, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt am Morgen das Licht im Bad noch nicht angeschaltet wurde, oder die Sensormatte im oder vor dem Bett eine liegende Person meldet. Ausserdem kann die Bewohnerin auf Knopfdruck einen Alarm auslösen. Verwandte Personen oder Pflegepersonen können dann von der Ferne aus per Kamera prüfen, ob alles in Ordnung ist.